Grundlage der Lithium-Ionen-Akkumulatoren

Lithium-Akkus sind Aktuell die Leistungsfähigsten Akkus.  Die Energiedichte liegt zwischen 120Wh/Kg -180Wh/Kg (je nach Typ) gerade besonders gut geeignet für mobile Geräte wie Smartphones, Tablets, Digitalkameras und Notebooks.  Sie speichern fast doppelt zu viel Energie wie die NiMH-Akkus.

Sie werden in vielen möglichen Bauformen angeboten, von zylindrischen bis zu flachen Zellen.

Die Nennspannung vom Li-Ion Akkus liegt je nach Typ bei 3,6 - 3,7V, die Ladespannung bei 4,1 - 4,2V (50 Millivolt genau eingehalten) und die Entladeschlussspannung bei 3V. Als Ladeverfahren wird spannungsbegrenztes Konstantstromladen verwendet, um Schäden zu verhindern hat jede Akkupack eine Lade- und Schutzelektronik die sie Überwacht bei Ladung und Entladung der Zellen.

Die Arbeitstemperatur liegt zwischen 0°C bis ca. 45°C beim Laden und -20°C bis ca. 60°C bei Entladen.

Die Alterung der Akkus wird durch die Zell-Oxidation verursacht. Die Zell-Oxidation ist von verschiedenen Faktoren beeinflusst, z.B. durch die Temperatur und den Ladezustand des Akkus. Bei höher Temperatur und vollem Akku entwickelt sich die Zellen Oxidation besonders schnell.

Die Optimale Lagerung der Li-Ion Akkus ist bei einem Ladezustand von 50% bis 80%. Die Lagerung wird empfohlen bei Zimmertemperatur, besser aber vor Feuchtigkeit geschützt in einem Kühlschrank. Bevor ein Akku in Betrieb genommen wird, lädt man diesen bei Zimmertemperatur voll auf.

Wenn Batterien längere Zeit gelagert werden, sollten sie regelmäßig kontrolliert werden.  Die Selbstentladung liegt bei ca. 1% pro Monat, obwohl dieser Faktor stark temperaturabhängig ist. Eine korrekte Akkupflege verlängert die Lebensdauer der Akkus, beachten Sie hierzu folgende Punkte:

- Temperaturen über 40°C vermeiden.

- Möglich nicht über 90% der Kapazität Laden.

- Möglich nicht unter 10% der Kapazität entladen.

Auf der Basis von Li-Ion-Akkus können auch verschiedene andere Akkus hergestellt werden, zum Beispiel:

  • LiCoO₂ Lithium Cobaltdioxid  (3,6V/Zelle) erste verfügbare Technologie
  • LiPo Lithiun Polymer  (3,7V Nennspannung/Zelle) 
  • LiMn Lithium Mangan  (3,6V Nennspannung/Zelle)  
  • LiFePO4 Lithium Eisenphosphat (3,3V Nennspannung/Zelle)
  • LiTi Lithium Titanat (2,4 V Nennspannung/Zelle)
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WEEE Labelling

Auch wenn man meinen könnte, dass wir Deutschen Weltmeister im Recycling sind, haben wir ein großes Problem: Elektroschrott. Zwar produziert Deutschland im Jahr ‘nur‘ 1,9 Mio. Tonnen Elektroschrott, doch auf die Einwohnerzahl umgerechnet sind wir mit 22,8 kg pro Bürger weltweiter Spitzenreiter. Als wenn das nicht schlimm genug wäre, wird nur 20% ordnungsgemäß entsorgt und recycelt. Genau dieses Problem behandelt die EU mit der WEEE Richtlinie.

Worum geht es in dieser Richtlinie?

WEEE steht für Waste of Elektrical and Electronic Equipment zu Deutsch Elektro- und Elektronikgeräte Abfall. Die dazugehörige WEEE-Richtlinie 2012/19/EU wird in Deutschland durch das Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) umgesetzt. Dieses regelt seit über 12 Jahren die umweltfreundliche Rückführung, Entsorgung sowie Wiederverwertung der seltenen und wertvollen Rohstoffen aus den Elektro- und Elektronikgeräte Abfällen. Damit die Altgeräte nicht dem Hausmüll, sondern der getrennten Sammlung von Elektro-und Elektronikgeräten zugeführt werden, müssen diese durch die Hersteller mit dem Symbol das eine durchgestrichenen Abfalltonne auf Rädern und einem Balken unter der durchgestrichen Abfalltonne darstellt gekennzeichnet werden.

Was sich nach 12 Jahren ändert

Am 15.08.2018 sind umfassende Änderungen des Elektro- und Elektronikgesetzes in Kraft getreten. Die bis dahin gültigen 10 Kategorien der europäischen WEEE-Richtlinie werden durch 6 neue Kategorien ersetzt. Damit wird der „offen Anwendungsbereich“ (Open Scope) eingeführt, dies bedeutet, dass fast alle elektrische- und elektronischen Geräte ab sofort von der Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht betroffen sind.

Die 6 Kategorien umfassen:

1. Wärmeüberträger
2. Bildschirme, Monitore und Geräte, die Bildschirme mit einer Oberfläche von mehr als 100cm² enthalten.
3. Lampen.
4. Großgeräte, bei denen mindestens eine der äußeren Abmessungen mehr als 50cm beträgt.
5. Kleingeräte, bei denen keine der äußeren Abmessungen mehr als 50cm beträgt.
6. Kleine IT- und Telekommunikationsgeräte, bei denen keine der äußeren Abmessungen mehr als 50cm beträgt.

Was bedeutet das für unsere Notbeleuchtung?

Mit dem Inkrafttreten der Änderungen am 15.08.2018 fallen auch die Lampen und Leuchten von Hersteller der Notbeleuchtung unter die Kategorie und sind somit ebenfalls von der Kennzeichnungs- sowie Registrierungspflicht betroffen.

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Building Information Modeling (BIM)

Was ist BIM?

BIM, Building Information Modeling, ist eine Methode, die den gegenwärtigen Planungs- und Bauablauf von Bauvorhaben in den kommenden Jahren revolutionieren wird. Dabei stellt BIM eine kooperative Arbeitsmethodik dar, auf deren Grundlage digitale Modelle von Bauwerken und die für deren Lebenszyklus relevanten Daten und Informationen konstant erfasst und verwaltet werden. Diese werden den am Bau Beteiligten zur weiteren Bearbeitung übergeben oder unter diesen ausgetauscht. BIM, was sich in anderen, vor allem skandinavischen und angelsächsischen Ländern schon vielfach in der Praxis etabliert hat, steckt in Deutschland noch in seinen Anfängen. Aber auch hier findet das Building Information Modeling zunehmend Anhänger, um an dessen Erfolgen für Projektbeteiligte und Bauherren zu partizipieren.

BIM, zur Erleichterung und Verbesserung bei Bauvorhaben

Ob im Infrastrukturbereich, Tief- oder Hochbau, die Bauvorhaben werden immer komplexer. Das liegt unter anderem an der stetig steigenden Anzahl der an einem Bauvorhaben Beteiligten, der konstruktiven Vielfalt, aber auch an den stetig steigenden Sicherheitsanforderungen und dem Anspruch der Nachhaltigkeit. Das macht es zunehmend schwieriger, solche Projekte zielgerichtet zu steuern und dabei Kosten, Qualitäten und Termine im gesteckten Rahmen zu halten. BIM ermöglicht hierbei, eine systembezogene, digitale Bündelung und Zusammenführung an Planungsdaten. So kann dafür bereits ein virtuelles Gebäude erstellt werden, noch bevor mit dem Bau dafür begonnen wurde. BIM entwickelt den digitalen Planungsprozess, der alle Entwickler miteinander vernetzt. Die BIM-Planung sieht dafür eine Datenbank an Informationen wie Massen, Raumbuch, Elementbeschreibungen, Stückzahlen bis hin zur Kostenverknüpfung vor. Viele CAD-Hersteller bieten BIM-Verfahren an.

BIM-Objekte

Durch den Einsatz von BIM-Objekten (mit Daten angereicherte 3-D-Modelle) in der Planungsphase ist eine erhebliche Effizienzsteigerung im Bau- und Nutzungsprozess möglich. Ein BIM-Objekt enthält demnach alle Daten eines Objektes, wie zum Beispiel eine Notbeleuchtung, Fotos, Beschreibungen, geometrische Darstellungen und Eigenschaften. Der Einsatz von BIM-Objekten ist eine frühzeitige Entscheidungshilfe der im Bauprojekt zu verbauenden Bauteile. So gehören zu den BIM-Objekten auch Teile wie Notbeleuchtungen, da diese in den Gebäuden zu installieren sind. Indem die Daten der unterschiedlichen Notbeleuchtungen verschiedener Hersteller im betreffenden BIM-Objekt vorliegen, ist eine Wahl einfach zu treffen.

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Anpassung der LPS260 Preisliste

Nach dem Feedback einiger unserer Kunden haben wir die Preisgestaltung unseres LPS260 angepasst um die Lieferung zu optimieren.

In unserem Bemühen, die Kosten für die Zukaufteile Brandschutzschrank und Akku klein zu halten, hatten wir zuvor unseren Kunden geraten, diese Teile selbst einzukaufen. Jedoch hat sich in der Praxis gezeigt, dass unsere Kunden die Lieferung eines Gesamtpaketes bevorzugen, auch wenn dies mit einem höheren Preis verbunden ist. 

So gibt es nun zusätzlich zu der bisherigen Möglichkeit, das Gerät ohne Akku oder nur ein Einbaumodul für einen Brandschutzschrank (Priorit) zu bestellen, auch die Option die LPS260 Geräte komplett mit Akku zu konfigurieren. Die Preise sind derart gestaltet, dass die Frachtkosten, ab dem vereinbarten Lieferwert, enthalten sind. Die Geräte werden dann komplett mit allen Merkmalen bei uns im Betrieb zusammengebaut und zu ihnen geschickt.

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Produktaktualisierung - Abkündigung MUL680

Die weiße LED hat sich mittlerweile als dominierendes Leuchtmittel durchgesetzt. Aus diesem Grund werden Notstromversorgungen - wie unsere Serie MUL - nur noch für Leuchten mit LED angefragt und geliefert. Da wir davon ausgehen, dass in Zukunft noch weniger Module für Leuchtstofflampen benötigt werden, haben wir entschieden, die MULTI-LAMP Notlichteinbaumodule MUL680 aus dem Programm zu nehmen. Für eine Übergangszeit von 2 Jahren werden die Module aber auf Anfrage weiterhin lieferbar sein. Die MULTI-LED Module wurden den gestiegenen Anforderungen angepasst und konsequent weiterentwickelt. Das Metallgehäuse wird durch kompakteres Kunststoffgehäuse ersetzt. Darüber hinaus wird das Modul zukünftig mit den neuen, leistungsstärkeren LiFePo4 Akkus, geliefert. Das kompaktere Kunststoff-Gehäuse und die geringeren Abmessungen der LiFePo4 Akkus erlauben es, unsere Module zukünftig auch in kleinere Leuchten funktionssicher zu integrieren. 

Die Produktunterlagen für unsere Serie MUL (zukünftig nur noch MULTI-LED) werden kurzfristig aktualisiert. In der nächsten Preisliste werden MUL680 nicht mehr enthalten sein.   

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