Definition Leuchtmittel ab 2014

Leuchtmitteldefinition ab 2014

Um die technischen Änderungen für das Jahr 2014 im Bereich Notbeleuchtung ab zuschließen geht es mit der Definition der Leuchtmittel in unsere Varianten weiter.

 

<------großes Bild

 

Leistung definiert über das Vorschaltgerät


SL**    =     LED Streifen mit ** Stück LED  - voller Lichtstrom im Netz- & Notbetrieb (100% BLF) zur Verwendung in Sicherheitsleuchten (SL)

RL**    =     LED Streifen mit ** Stück LED  - Lichtstrom im Notbetrieb reduziert (40% BLF) zur Verwendung in Rettungszeichenleuchten (RL)

 

 

 

LW     =    Power-LED     voller Lichtstrom im Netz- & Notbetrieb (100% BLF) Anzahl der LED und Leistung abhängig von der Baureihe

LW2     =    Power-LED       voller Lichtstrom im Netz- & Notbetrieb (100% BLF) Höchste Leistung - Anzahl der LED abhängig von der Baureihe


Leistungsangabe definiert über die LED


2W    =    1 oder 2 Power LED ca. 160Lm, in Kombination mit ZX1 / ZX3 Einzelbatterie zur Verwendung in Sicherheitsleuchten 100% BLF         
-    Optional auch als ZX8 mit 40% BLF verfügbar wenn 70Lm zur Beleuchtung des Rettungsweges ausreichen 

3W    =    Power-LED Lichtstrom >300Lm im Netzbetrieb,  zur Verwendung in Einzelbatterie-         leuchten mit hohem Lichtstrom (MBS-Kombi) X1 & X3=BLF 100% / X8 =BLF 40%

3W2    =    2 Power-LED Streifen –
 Z.B. für DISPLAY7 und DISPLAY9, Lichtstrom 2 * 300Lm im Netzbetrieb,
 für Zentralbatterie 100% BLF  -  Einzelbatterie X1 & X3 mit 40% BLF

6W    =    Power-LED Lichtstrom >540Lm im Netzbetrieb,  zur Verwendung in Einzelbatterie-         leuchten mit hohem Lichtstrom (MBS-Kombi) X1 & X3=BLF 100% / X8 =BLF 40%

*W    =    Abhängig von der Baureihe sind weitere Leistungswerte möglich

weiterlesen...

Technische Ausstattung unserer Notleuchten 2014

Technische Ausstattung ab 2014

Notbeleuchtung Varianten

Auf vielfachen Wunsch unserer Kunden gehen wir heute auf die Änderungen der technischen Ausstattung unserer Notbeleuchtung ein. Viele von Ihnen kennen unser Variantensystem und möchten dieses nicht missen. Für andere die dieses System noch nicht kennen kann es etwas verwirrend sein. Wir hoffen über die Erläuterung für mehr Klarheit zu sorgen.

Auf dem Bild hier links sehen Sie, wo die technischen Angaben in unseren Steckbriefen (Produktinformationen oder Datenblätter) zu finden sind.

<---- großes Bild

 

 

 

 

 

Zentrale Versorgung


E*** = für zentrale Versorgung AC/DC mit ***V Versorgungsspannung


C(*)220 = zentr. Vers. 220V AC/DC mit Adressbaustein (Mischbetriebsbaustein)
Hersteller des Zentralbatteriegerätes wird über * definiert
Kunde kann Adressbaustein beistellen – Definition = X


Q ** 220 = zentr. Vers. 220V AC/DC mit Absenkung des Lichtstromes (Kinoschaltung)
** : AC = Lichtstrom reduziert bei AC - voller Lichtstrom bei DC
BS = Lichtstrom reduziert bei DL ein/BS aus - voller Lichtstrom bei DL & BL ein
2 Leitungen erforderlich


Y-*-** 220 = zentr. Vers. 220V AC/DC mit Adressbaustein (Mischbetriebsbaustein) Hersteller des Zentralbatteriegerätes wird über * definiert mit Absenkung des Lichtstromes (Kinoschaltung)
** : AC = Lichtstrom reduziert bei AC - voller Lichtstrom bei DC
BS = Lichtstrom reduziert bei DL ein/BS aus - voller Lichtstrom bei DL & BL ein
2 Leitungen erforderlich oder über Mischbetriebsbaustein

 

Selbst versorgt mit eingebautem Akku (Einzelbatterie)


Z* = Einzelbatterie mit 3,6V Akku für Notbeleuchtungsanwendung und * Notbetriebszeit (1h/3h/8h) manueller Test, Lichtleistung im Netzbetrieb > 160Lm Dauerlicht / Bereitschaftslicht über Jumper wählbar
Kombinierbar mit Leuchtmittel „RL**“ oder „SL**“ (siehe Leuchtmitteldefinition)


ZX*-** = Einzelbatterie selbst testend (AUTOTEST), Dauerlicht / Bereitschaftslicht über Netzspannung schaltbar, 3,6V Akku für Notbeleuchtungsanwendung * Notbetriebszeit (1h/3h/8h) Lichtleistung im Netzbetrieb > 160Lm
** Option : DA = DLI Fernüberwachung, KT = potential freier Meldekontakt
Kombinierbar mit Leuchtmittel „RL**“ oder „SL**“ (siehe Leuchtmitteldefinition)


X*-** = Einzelbatterie selbst testend (AUTOTEST), Dauerlicht / Bereitschaftslicht über Netzspannung schaltbar, 7,2 Akku für Notbeleuchtungsanwendung
* Notbetriebszeit (1h/3h/8h) Lichtleistung im Netzbetrieb > 300Lm / 540Lm
** Option : DA = DLI Fernüberwachung, KT = potential freier Meldekontakt
Kombinierbar mit Leuchtmittel „3W“ oder „6W“ (siehe Leuchtmitteldefinition)


VBX*-**= Wie vorstehend beschrieben (X*-**) jedoch eingebaut in ein separates IP65 Gehäuse. Auf diese Weise kann die Leuchte in Bereichen mit hohen oder tiefen Temperaturen eingesetzt werden (z.B. Kühlhäuser oder Außenbereiche). Akku und Elektronik nehmen so keinen Schaden. Durch die stromkonstante, hohe Ausgangsspannung kann die Entfernung bis zu 100m zwischen der mit LED’s ausgerüsteten Leuchte und der Technik im IP65 Gehäuse betragen

weiterlesen...

Nonkonforme Sicherheitsleuchten

Unter allen Berufskollegen des Elektrohandwerks ist längst bekannt, dass der Preiskampf um jeden Auftrag auch im Bereich Notbeleuchtung teils kuriose Ausmaße angenommen hat. Betrifft dies die Materialauswahl in Anlagenteilen, die nicht sicherheitsrelevant sind, mag dies eine Ermessensfrage sein. Trotzdem entlarven sich Billiganbieter früher oder später selbst durch schlechte Materialqualität. Bei allen Sicherheitsbauteilen der Notbeleuchtung hingegen ist das Maß des Erträglichen übertroffen und ein solcher „Preisvorteil“ gefährdet nicht zuletzt Menschenleben. Jedes Fachunternehmen muss sich seiner Verantwortung bewusst sein, das seine Auftraggeber in seine Fachkompetenz und Zuverlässigkeit setzen. Deshalb ist es nur recht und billig, wenn nicht DIN-gemäße Materialien bei einer technischen Überprüfung durchfallen und der Errichter den Schaden bei völliger Kostenübernahme beseitigen muss.
Ein typischer Fall ist der Einsatz einer nonkonformen Rettungszeichenleuchte.

Billig gekauft sichert den Auftrag, aber keine vorschriftsmäßige Notbeleuchtung

Billiger geht es nicht – über die Suchfunktion eines großen Online-Auktionsportals taucht eine erstaunlich preiswerte Rettungszeichenleuchte für die Notbeleuchtung auf. Ihr Anbieter bezeichnet sich selbst als Profi für Notbeleuchtung und die Leuchte ist sogar zertifiziert. Was soll also einem Kauf dieser Leuchte im Wege stehen? Immerhin kostet sie beim Markenhersteller für Notbeleuchtung das Doppelte oder noch mehr. Bei nur zwanzig Piktogrammen in einer durchschnittlichen Sicherheitsanlage ergeben sich schnell einige Hunderte Euro Preisvorteil.
Allen Berufskollegen kann nur dringend angeraten werden, solche erstaunlich billigen Angebote trotz ihrer Sicherheitsversprechen zu hinterfragen. Jeder von ihnen ist verantwortlich für seine Einbauten, und bei der nächsten technischen Überprüfung der Notbeleuchtung wird der kurzfristige Preisvorteil zum Sicherheitsrisiko für Menschenleben, zur Kostenfalle und zum Imageschaden.

DIN-Normen der Notbeleuchtung wurden hier völlig außer acht gelassen.
Zunächst überrascht diese Rettungszeichenleuchte durch ihren niedrigen Preis. Sie sieht auf den ersten Blick völlig normal aus. Ist sie das aber wirklich?
Die DIN 4844 Teil 1 und 2 Notbeleuchtung enthält eindeutige Aussagen, wie eine Rettungszeichenleuchte und ihr Piktogramm beschaffen sein müssen. An einer solchen rechteckigen Sicherheitsleuchte muss die Breite die zweifache Höhe betragen, also b = 2 x a. Diese Leuchte sieht zwar optisch elegant in ihrer gestreckten Form von 250 x 110 mm Fläche aus, aber sie hält diese Formel nicht ein.
Außerdem ist der Abstand g des Piktogrammes zu den äußeren Kanten zu groß, sodass zu viel weißes Licht dessen Erkennbarkeit einschränkt.
Verheerend wird die Situation, indem dieser Anbieter der Leuchte einen ausschließlichen Bereitschaftsmodus in der Notbeleuchtung beimisst. Bekanntlich werden Rettungszeichenleuchten bis auf wenige Ausnahmen in Dauerschaltung betrieben.
Über die DIN-gemäße Ausleuchtung des Piktogrammes im Verhältnis 5 : 1 kann zwar nur gemutmaßt werden. Angesichts der erkennbaren Fehler liegt ein weiteres Manko jedoch nahe.
Fazit – durchgefallen.

Welche Folgen hat der Einbau nonkonformer Sicherheitsleuchten

An vorderster Stelle muss das Sicherheitsversprechen des Unternehmers stehen. Er provoziert durch denn Einbau nonkonformer Sicherheitsleuchten in seiner Notbeleuchtung Verwechslungen und Nichterkennung im Katastrophenfall.
Sicherheitsanlagen unterliegen aber auch technischen Überprüfungen. Beim nächsten Prüfungstermin der Notbeleuchtung fallen solche nonkonforme Leuchten durch. Der Unternehmer muss sie auf seine Kosten einschließlich aller Nebenarbeiten austauschen. Herstellung des korrekten Schaltungsmodus inklusive eventueller Neuverkabelungen, Trockenbau, Malerarbeiten und andere Bauleistungen, Ausfallzeiten durch den Nutzer und vieles mehr verschlingen den anfänglichen Preisvorteil. Sie erzeugen gravierende Mehrkosten und schädigen den Ruf des Unternehmens dauerhaft. Ist dies ein gewonnener und dennoch verlorener Auftrag wert?

weiterlesen...

Lebensdauer unserer Power LED`s

Testergebnisse Lebensdauer unserer Power LED`s

Aruna Notbeleuchtung

Zu Recht interessieren sich unsere Kunden für die Lebensdauer der von uns eingesetzten Power LED.  Für Ihr gutes Geld wird eben auch gute Qualität erwartet.


Der von uns angegebene Wert von 50000h basiert auf den im Dauertest ermittelten Temperaturen an den LED’s (siehe auch unseren BLOG Beitrag optische Temperatur Messung) und den aktuellen technischen Daten. Laut dem vom Hersteller (Seoul Semiconductor) am 5. Dezember 2013 veröffentlichen Testergebnissen, liegt die Lebensdauer (berichtigt) der von uns eingesetzten LED der Z-Serie über 42.000 Stunden bei  500mA Stromversorgung und max. Gehäusetemperatur von 55°C. 


Da von keinem der LED Herstellern die LED Belastungstests in voller Dauer durchgeführt werden, sind  die Angaben immer nur als „zu erwartend“ angegeben.  Dieser Test wurde nach dem anerkannten LM80 Testverfahren mit der Testdauer von 2.000 bis 7.000 Stunden und 24 Zyklen durchgeführt. Die Dauer darf um sechsfacher multipliziert werden, darum ist die Lebensdauer als „berichtigt“ angegeben. Die gesamte zu erwartende Lebensdauer wird auf Basis der bei 3.000 Stunden Testdauer aufgenommenen Ergebnissen auf L70-Wert hochgerechnet und liegt bei 259.000 Stunden. L70-Wert bedeutet, dass die LED nach Ablauf der Zeit noch 70% ihres Lichtstroms haben soll. 
Das wird nur im Idealfall erwartet, wenn von allen getesteten LEDs keine gänzlich ausfällt. Realistisch gesehen ist es nicht möglich. Die Ausfallquote der B-Wert wird mit  B10 für 10% Ausfallquote bis B50 für 50% Ausfallquote benotet. Dieser Wert wird und muss bei der Hochrechnung der gesamten zu erwartenden Lebensdauer mit  berücksichtigt werden, da die zu erwartende Lebensdauer hierdurch prozentual gesehen reduziert wird. Die Angabe erfolgt dann als L70B10- bis L70B50-Wert. Um auf der sicheren Seite zu bleiben, geben die LED Hersteller des Öfteren (oder bestätigen unter Vorbehalt) den L70B50-Wert an.


Somit liegt die zu erwartende Lebensdauer der von uns eingesetzten Power LED der Z-Serie laut dem graphischen Diagramm bei ca. 100.000 Stunden an 350mA Stromversorgung und 50°C Gehäusetemperatur  ohne Berücksichtigung der Umgebungstemperatur.
Mit Berücksichtigung der Umgebungstemperatur (und einer daraus abgeleiteten maximalen Gehäusetemperatur von  80°C ) halbiert sich die zu erwartende Lebensdauer auf  50.000 Stunden.    

weiterlesen...

Die Entwicklung von Notbeleuchtung

Notbeleuchtung Elektronik Wärmeentwicklung

Der Fortschritt und die technische Entwicklung macht auch vor der Notbeleuchtung nicht halt. Nicht nur das die Leuchtmittel immer kleiner werden und dabei mehr Leistung haben, unsere Leuchten sollen und müssen immer mehr Aufgaben erfüllen. Die Rettungszeichen- und Sicherheitsleuchten müssen für eine Zentrale Versorgung genauso geeignet sein, wie für eine Einzelbatterieversorgung. Gerade bei Einzelbatterieleuchten spielt die Wärmeentwicklung eine große Rolle. Aus diesem Grund besitzen wir seit mehreren Monaten einen Messplatz mit Wärmebildkamera.

Eine Wärmebildkamera ist ein bildgebendes Gerät ähnlich einer herkömmlichen Kamera, das jedoch

Infrarotstrahlung bzw. Wärmestrahlung empfängt. Diese Wärmestrahlung wird emittiert von Fest-körpern wie z.B. elektronischen Bauelementen und Lampengehäusen. Über eine Auswertungssoft-ware in Verbindung mit der Wärmebildkamera besteht die Möglichkeit Wärmebilder und Temperaturverläufe in Echtzeit zu betrachten bzw. diese aufzuzeichnen und zu analysieren.

 

Insbesondere beim Betrieb von elektronischen Schaltungen entstehen aufgrund der Verlustleistung

an elektronischen Bauelementen erhöhte Temperaturen. Diese können bei zu starker thermischer Belastung zur Zerstörung der Bauelemente oder bei Bauelementen bei denen die Lebensdauer an die Temperatur gekoppelt ist ( z.B. Elektrolytkondensatoren ) zu einem vorzeitigen Ausfall bzw. einer begrenzten Lebensdauer der Elektronik führen.

 

Über die Wärmebildkamera besteht die Möglichkeit diese sogenannten Hot-Spots ( also die heißesten Stellen auf einer Platine ) eindeutig zu ermitteln und damit schon im Rahmen der Entwicklung Schwachpunkte der Elektronik aufzudecken und Gegenmaßnahmen zu treffen.

weiterlesen...