Das Verwirrspiel um die Ausleuchtung von Rettungszeichenleuchten

Das Verwirrspiel um die Ausleuchtung von Rettungszeichenleuchten

Jedem Elektroinstallateur, der Ausschreibungen bearbeitet, ist folgendes Problem bekannt:

Eine bestimmte Elektroanlage soll eine Notbeleuchtung beinhalten und dazu sind Fluchtweg- und sonstige Sicherheitsleuchten erforderlich. Der Planer schreibt die Beschaffenheit dieser Leuchten, die Form ihrer Montage, ihrer Bestückung und gegebenenfalls das Design aus. Ein Punkt jedoch bleibt in der Mehrzahl der Ausschreibungen unbeachtet, und dies ist die konforme Ausleuchtung aller Sicherheitsleuchten. Die Bestimmungen sind klar geregelt, eingehalten indessen werden sie oftmals nicht. Dabei wird vergessen, dass nur einheitlich strahlende Notleuchten auch einheitlich und im Katastrophenfall als verbindlich vom menschlichen Auge wahrgenommen werden. Als Orientierungspunkt wirken nur die Leuchten, die hell und einprägsam mit einem hohen Farbkontrast strahlen. Alle anderen, die davon wesentlich abweichen, werden schnell übersehen und können zu Fehlreaktionen bei der Evakuierung führen.

Ein klein wenig Leuchtenkunde

Das Piktogramm jeder Rettungszeichenleuchte setzt sich aus einer Sicherheitsfarbe und einer Kontrastfarbe zusammen. Im Regelfall ist die Sicherheitsfarbe grün und sie stellt den Hintergrund des Piktogrammes dar. Die Kontrastfarbe hingegen dient der Symbolisierung und bezieht sich auf Pfeile, Symbole, Grafiken (laufender Mensch etc.) und sonstige Darstellungen. Zwischen Sicherheits- und Kontrastfarbe muss entsprechend EN 1838 ein ausgewogenes und festgelegtes Verhältnis bestehen. Allgemein wird in dieser Norm von Form, Farbe, Gestaltung und Leuchtdichte gesprochen. Konkretisiert darf das Verhältnis Lweiß : Lgrün nicht kleiner als 5:1 und nicht größer als 15:1 sein. Das Verhältnis Lmax : Lmin ist mit nicht größer als 10:1 vorgeschrieben. Die Lichtfarbe grün letztlich muss mindestens 2 cd/qm an jeder sichtbaren Stelle dieser Sicherheitsfarbe betragen. Das Grün im Piktogramm jeder in Betrieb befindlichen Fluchtwegleuchte sollte RAL 6032 entsprechen.
Theoretisch sind damit alle gesetzlichen Voraussetzungen vorhanden, die in der industriellen Produktion von Rettungszeichenleuchten als verbindlich angesehen werden müssten. Weshalb bestehen auch weiterhin beträchtliche Abweichungen?

Ein klein wenig über einen globalisierten Markt

Es wäre schon verwunderlich, wenn nicht auch auf dem weltweiten Markt der Notbeleuchtung ein harter Wettbewerb bestehen würde. Dies soll jedoch keinesfalls bedeuten, dass sich manche Hersteller generell nicht an den europäischen Vorschriften orientieren würden. Vielmehr steht weltweit die kostenoptimierte Produktion im Vordergrund. Bereits das Material einer Leuchtenabdeckung kann die Sicherheitsfarbe und das Lmax : Lmin-Verhältnis verfälschen. Unüberlegte Verwendung von Piktogrammen aus universeller Siebdruckproduktion vom Autoaufkleber bis zur Sichtschutzfolie verstärkt diesen negativen Effekt und auch die Leuchtmittelauswahl ist entscheidend. Vergessen wird dabei, dass die nonkonforme Ausleuchtung von Rettungszeichenleuchten Menschenleben in Gefahr bringen kann.
Ein Komplettsystem mit einheitlich ausgeleuchteten Piktogrammen ist übersichtlich und unterstützt eine reibungslose Evakuierung. Ein Wirrwarr von unterschiedlich strahlenden Notleuchten hingegen stiftet Verwirrung und bedeutet ein hochgradiges Sicherheitsrisiko.

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ELEED Notlichtmodul

ELEDD - Notlichtversorgung für Leuchten mit LED

Die Glühlampe ist Geschichte – Moderne Leuchten verwenden die LED als Energie sparenden, langlebigen Nachfolger. Doch was tun, wenn Notbeleuchtung benötigt wird? Kann man eine LED- Leuchte für die Beleuchtung  und als Notleuchte verwenden? 

 

Ja ! .. man kann.  

 

Die Antwort heißt ELEDD. Sie verwenden die Leuchte Ihrer Wahl.  Die Verbindung zwischen dem LED-Treiber der Leuchte und dem LED Leuchtmittel trennen Sie auf und führen die Leitung über das ELEDD Modul.  Bei einem Netzausfall schaltet das ELEDD Modul um auf den eigenen LED-Treiber und versorgt das LED-Leuchtmittel mit der benötigten Spannung.  4 ELEDD Module für LED Spannungen zwischen 3 und 55V stehen zur Verfügung um Ihre Leuchte bei einem Netzausfall mit bis zu 4 W Leistung zu versorgen. Der Notbetrieb wird für 3 Stunden über einen hochwertigen NiMH Akku mit ICEL Zertifikat sichergestellt.  Um Ihnen die vorgeschriebene, wöchentliche Funktionsprüfung der Notlichtfunktion abzunehmen, erhalten Sie ELEDD Module auch mit Selbsttestfunktion (AUTOTEST) und mit der Möglichkeit, eine Funktionsstörung komfortabel an eine DALI Steuerung zu übermitteln. Die kompakten Abmessungen und abgedeckte Klemmen mit integrierter Zugentlastung erlauben den Einbau des ELEDD Moduls in Zwischendecken oder die abgesetzte Montage, wenn wenig Platz in oder an der Leuchte verfügbar ist.  Und wenn Sie möchten, stehen wir Ihnen beim Ein- und Umbau  mit Rat und Tat zur Seite.     

 

Öffnet externen Link in neuem FensterDas Notlichtmodul ELEED können Sie hier kaufen      

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Update Ceres Central

07.01.2014

Software Update Ceres-Central 1.1

Ceres Central Software Notbeleuchtung

Die Software Ceres-Central  für die automatische Überwachung von bis zu 250 LPS20-11 LOW-POWER Zentralbatteriegeräte und / oder 250 DLI-Z64 DALI Einzelbatterie-Überwachungen steht ab Januar 2014 in der Version 1.1 zur Verfügung.
 
Folgende Funktionen sind gegenüber der Ceres-Central Vorgängerversion (1.0) hinzugekommen :
 
1. Es kann jetzt bei Bedarf eine automatische E-Mail bei den Ereignissen Verbindungsfehler mit einem Gerät, erfasste Störung im Gerät und  Testanforderung eines LPS Geräts gesendet werden.
 
2. Es ist möglich jedem Empfänger eine oder mehrere dieser Meldungen individuell zuzuordnen.
Der Empfänger erhält mit der Benachrichtigung Informationen über die Art der Störung, und an welchem Gerät diese Störung aufgetreten ist.
     
3. Ceres-Central verfügt in der Version 1.1 über ein Meldungsprotokoll.
In diesem Meldungsprotokoll werden die wichtigsten programmrelevanten Ereignisse gespeichert. Es lässt sich so eine Ereignishistorie über einen längeren Zeitraum ablesen.
 
4. Die Gerätedaten der Zentralen müssen ab Version 1.1. nicht mehr manuell gespeichert werden. Die Gerätedaten werden jetzt automatisch bei der Eingabe bzw. beim Einlesen der Daten übernommen und gespeichert. Aufgrund dieser Automatisierung haben sich die Menü- und Schaltflächenbezeichnungen leicht geändert.

 

Hier finden Sie den aktuellen Steckbrief

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LPS-2011

Unser LPS20-11 Low Power System

Heute nehmen wir uns mal die Zeit Ihnen unser LPS20-11 etwas näher vor zu stellen. Das LPS ist ein brandabschnittbezogenes Zentralbatteriesystem, mit welchen bis zu 80 handelsüblichen Rettungszeichenleuchten und Sicherheitsleuchten gesteuert und überwacht werden können.

Viele unserer Kunden bestätigen uns immer wieder die Vorteile des LPS, eine einfache Installation, sowie Wartung und Pflege und natürlich die einfache Bedienung des Systems, über Zum Beispiel die Software Ceres Online und ab 2014 auch Ceres Central.

Der Beste Grund für ein LPS ist aber wie so oft der Preis. Dieses Zentralbatteriesystem ist eine kostengünstige Alternative zu den „großen“ Notlichtsystemen.

Eine ausführliche Beschreibung mit allen Vorteilen finden Sie hier

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Notlichtstrahler MK-2LS

14.10.2013

Unsere Notlichtstrahler MK-2LS im Einsatz

Von einem unserer Kunden haben wir ein paar tolle Bilder unserer Notlichtstrahler MK-2LS im Außeneinsatz bekommen.
Unser Notlichtstrahler MK-2LS wurde speziell für solche Einsätze entwickelt. Zudem verfügt dieser über ein paar technische Innovationen, wie z.B. Multiclamp mit verdreh Schutz oder Kettenbefestigung, welche es dem Betreiber oder Installateur erlauben den Strahler an fast jeder Stelle in fast jeder Position zu montieren. Und die Ausleuchtung mit den Leistungsstarken LED Scheinwerfer sucht Ihres gleichen.
Der Notlichtstrahler kann für Events auch gemietet werden. Alle Informationen hierzu finden Sie hier: Notlichtstrahler für Veranstaltungen

Aber schauen Sie selbst:

Notbeleuchtung MK
Notlichtstrahler Notbeleuchtung
Notbeleuchutng Außenbereich
Nobeleuchtung für Veranstaltungen
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