Notleuchten mit eingebautem Akku im Außenbereich

 

Wer eine Notbeleuchtungsanlage Normen und Vorschriftenkonform errichten will, steht häufig vor der Aufgabe, einen Rettungsweg im Außenbereich beleuchten zu müssen.

Wird die Notbeleuchtungsanlage aus einem Zentralbatteriegerät (CPS oder LPS) versorgt, ist das Problem mit einer Leuchte in geeigneter Schutzart einfach zu lösen.

Was muss aber beachtet werden, wenn Einzelbatterieleuchten – also selbstversorgende Leuchten mit eingebautem Akku – verwendet werden sollen?

Die Akkus, die in diesen Leuchten eingesetzt werden, dürfen nur in bestimmten Temperaturbereichen geladen werden – üblicherweise im Bereich von 0° bis maximal +50° für NiMh und 0° bis +55° für NiCd Akkus. Werden die Akkus außerhalb dieser Temperaturbereiche geladen und betrieben, nehmen die Akkus Schaden und fallen vorzeitig aus – die „sichere“ Beleuchtung, die die Leuchten im Falle eines Netzausfalls liefern sollen ist nicht gegeben.

Wie löse ich das Problem?

Einige Hersteller für Einzelbatterieleuchten bieten als Lösung eine Heizung an, die im Falle von negativen Temperaturen zuschaltet, um Schäden an dem Akku zu vermeiden. Aber das ist nur die Hälfte der Lösung. Wer schon mal in ein Auto eingestiegen ist, das mehrere Stunden direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt war, weiß welche Temperaturen in so einem geschlossenen Raum entstehen. Niemand wird ernsthaft überlegen, die Akkus in einer Leuchte auch kühlen zu wollen. Als weitere Lösung wird angeboten, den Akku der Leuchte in einem separaten Gehäuse zu liefern und nahe der Leuchte im Gebäude zu montieren. Aber auch diese Lösung ist durch unbekannte Übergangs- und Leitungswiderstände und Temperatur abhängige Parameter der weiterhin im Außenbereich in der Leuchte befindlichen, ladenden und überwachenden Elektronik nicht geeignet. Um das Problem ernsthaft und technisch einwandfrei zu lösen, muss eine andere Lösung gefunden werden.

Die ER-elektronik GmbH bietet hierfür sogar mehrere Lösungen an.

Elektronik und Akku befinden sich als „Notstromversorgung“ in einem eigenen Gehäuse und werden in die Zuleitung zur Leuchte geschaltet. Diese Notstromversorgung kann (je nach Ausführung) bis zu 500m entfernt in einem temperaturneutralen Bereich des Gebäudes (z.B. in der Nähe der Verteilung oder einer Abzweigdose) montiert werden und bis zu 2 Leuchten versorgen.

Die Notstromversorgung „EGV15-NB“ liefert eine Ausgangsspannung von 220V mit einer Leistung von 12W im Notbetrieb, über die 1 bis 2 LED-Leuchten über 3 Stunden mit Energie versorgt werden können. Alternativ kann auch eine 220V Notstromversorgung für bis zu 200W mit 1 oder 3 Stunden Notbetriebsdauer geliefert werden. (PGVG200) Diese zwei Lösungen bieten sich an, wenn der Kunde eigene oder vorhandene Leuchten mit Notstrom versorgen will. Der Leuchten müssen üblicherweise nicht umgebaut oder verändert werden. Die meisten Betriebsgeräte für LED-Leuchtmittel können mit der DC-Spannung aus den Notstromgeräten versorgt werden.

Für Leuchten aus dem Lieferprogramm der ER-elektronik gibt es die Notstromversorgung NVB-VBX3. Die Leuchten enthalten nur das LED Leuchtmittel, das bei negativen und hohen Temperaturen bis 65° bedenkenlos eingesetzt werden kann. Die Notstromversorgung versorgt stromkonstant - je nach gewählter Ausführung - eine Leuchte mit 6W oder zwei Leuchten mit je 3W Leistung. Die Notbetriebsdauer beträgt wahlweise 1 oder 3 Stunden.

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Umstellung des Elektronik Anschlusses von Klemme auf Stiftleiste

Aus Gesprächen mit Technikern aus dem Servicebereich oder Elektrikern vor Ort werden Informationen, Anregungen und Problempunkte zusammengetragen und bei ER-elektronik analysiert.

Die daraus entstehenden Lösungen werden zum Anlass genommen, um besten Komfort an welcher Stelle, sei es Mechanische Zusammensetzung, Anschluss oder Montage, bieten zu können.

Dies führte auch zu unserer Umstellung der Einzelbatterieelektronik von Netzanschlussklemme auf Stiftleiste mit Netzanschlusskabel.

Der Elektriker vor Ort ist nicht mehr gezwungen, im zum Teil recht engen Leuchtengehäusen, die elektrischen Leitungen direkt an der Einzelbatterie-Elektronik anzuschließen. Ohne vorher an der Elektronik hantieren zu müssen, führt man ganz komfortabel die Verkabelung an dem Netzanschlusskabel durch und verbindet abschließend den Netzanschlussstecker mit der Elektronik.

Der gleiche Komfort erwarten einen auch im Servicefall. Hier muss lediglich nur der Netzanschlussstecker von der Elektronik abgezogen werden und schon hat man die Elektronik quasi in der Hand, ohne mühsam Einzelader der elektrischen Leitung aus der Elektronikklemme im gegebenenfalls engen Leuchtengehäuse zu nehmen.

alter Anschluss mit Netzklemme
neuer Anschluss mit Stiftleiste und Netzanschlusskabel
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Update von CERES CONTROL

Entladekurve im Ceres Control
Entladekurve im LPS260

In der neusten Version ist bei den LPS260 Geräten die Akkuentladungskurve des letzten Dauertests darstellbar. So lässt sich bei Bedarf eine qualitative Aussage über den Akkuzustand treffen.

Auch können jetzt alle Einzelprotokolle der Einzelüberwachungsgruppen in einer einzigen Datei, inkl. Beschränkung auf nur defekte Leuchten, gespeichert werden.

Das erspart die mühselige und zeitaufwändige Durchführung einzelner Speichervorgänge, wenn mehrere Protokolle archiviert werden sollen.

CERES-CONTROL ist eine auf dem PC laufende Software zur Konfiguration und Überwachung von bis zu 250 DLI-Einzelbatterie- und/oder LPS-Zentralen.

Über ein lokales Netzwerk, aber auch bei entsprechender Netzwerkkonfiguration über das Internet, können der Anlagenstatus der Zentralen und die angeschlossenen Leuchten überwacht werden.

Die Software ermittelt in einstellbaren Zyklen die Betriebszustände und gibt im Störungsfall eine visuelle, bei Bedarf auch akustische Meldung, aus.

Die Test- und Betriebsruhezeiten können bequem von einem Computerarbeitsplatz eingesehen und auf Wunsch auch geändert werden.

Protokolle und Systemmeldungen lassen zur Archivierung ausdrucken oder auf dem PC speichern.

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