CERES

CERES CONTROL

Software zur Programmierung, Überwachung und Fernwartung

netzwerkfähiger Notlichtanlagen ---->> z.B. LPS20-11 und DLI-Z64

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Fernüberwachung

Die Fernüberwachung, der einfache Weg Ihre Notbeleuchtung zu kontrolieren

Notbeleuchtungsanlagen in Industrieobjekten, Gewerbeeinheiten, Versammlungs- und Sportstätten und vielen anderen Räumlichkeiten werden bei entsprechender Größe zu komplexen Einheiten mit umfangreicher Ausstattung. Um jeden Fluchtweg mit einer Notbeleuchtung auszurüsten, Fluchtwegtüren mit Rettungszeichenleuchten abzusichern und Schalträume mit einer Notbeleuchtung auszustatten, können durchaus mehrere Hundert Einzelbatterieleuchten erforderlich sein. Obwohl sie im alltäglichen Gebrauch kaum auffallen und scheinbar unbemerkt vorhanden sind, müssen sie im Havariefall jederzeit betriebsbereit sein. Wenn die Hauptstromversorgung ausgefallen ist, müssen sie unterbrechungsfrei sofort und zu jeder Zeit alle Erfordernisse der Notbeleuchtung übernehmen und sicherstellen. Dazu ist eine regelmäßige Überprüfung und Wartung erforderlich. Aber auch unabhängig davon sollten sie einer regelmäßigen Sichtkontrolle unterzogen werden. Dazu sind an diesen Fluchtwegleuchten etc. Prüftaster und optische Anzeigen vorhanden, die einen Defekt am Leuchtmittel oder am Akku einer Einzelbatterieleuchte sofort anzeigen.
Besonders in großen Anlagen ist diese Sichtkontrolle mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Sie erfordert den Einsatz eines autorisierten Mitarbeiters, der die Beschaffenheit jeder Fluchtwegleuchte und sonstiger Komponenten in Augenschein nimmt und den vorgefundenen Zustand dokumentiert. Sorgfältiges Arbeiten ist dazu ohnehin erforderlich und die schriftliche Dokumentation ist auch im funktionssicheren Zustand jeder Fluchtwegleuchte und Sicherheitsbeleuchtung notwendig. Ansonsten könnten einzelne Leuchten übersehen werden, die später bei einer Havarie keine funktionierende Sicherheitsbeleuchtung darstellen. Sinnvoll, sicherheitstechnisch angeraten und aus Kostengründen effizient ist deshalb eine Fernüberwachung. Mit ihr wird jede Rettungszeichenleuchte und jede andere Komponente der Sicherheitsbeleuchtung permanent überwacht. Im Störungsfall der Leuchte wird der Defekt sofort optisch und akustisch an der Fernüberwachung angezeigt.

Wie ist die Fernüberwachung aufgebaut?

Die Überwachungszentrale der Fernüberwachung einer Notbeleuchtung besteht aus einem Baustein, der per Hutschienenmontage in einem Verteiler platziert werden kann. Dessen Anbringungsort richtet sich nach den räumlichen Gegebenheiten und den Betriebsabläufen der Betreiber. Wenn haustechnisches Personal vorhanden ist, welches regelmäßig die Schalträume aufsucht, ist die Fernüberwachung an einem dieser Orte durchaus sinnvoll. In Anlagen, deren Schaltschränke und Verteiler jedoch nur selten aufgesucht werden, sollte die Fernüberwachung in einem zentralen Raum erfolgen, der regelmäßig vom Betriebspersonal oder einem dafür vorgesehenen Mitarbeiter besetzt ist. Aufgrund der Abmessungen der Fernüberwachungszentrale genügt ein einreihiger Verteiler und damit kann er selbst in einem Sekretariat platziert werden. Er gewährleistet die Sicherheit, dass sich jede Fluchtwegleuchte und jede andere Komponente der Sicherheitsbeleuchtung ständig in funktionssicherem Zustand befindet und überwacht wird. Eventuelle Störungen werden unverzüglich von der Zentrale optisch und akustisch angezeigt.
An der Überwachungszentrale können bis zu 64 Rettungszeichenleuchten und sonstige Notbeleuchtungen angeschlossen werden. Mit bis zu 300m Leitungslänge übernimmt die Zentrale ihre Überwachungsfunktion dabei mit einer großen Reichweite. Vier Dauerlicht-Gruppen können über die verlegte Datenleitung geschaltet werden und während der Ruhezeiten in der Anlage übernimmt ein Timer die Abschaltung des Dauerlichtes. Dieses intelligente System ist ein Beitrag zur Energieeinsparung.
Die Überwachungszentrale übernimmt permanent die Aufgabe, in allen Rettungszeichenleuchten und sonstigen Notbeleuchtungen den Ladezustand des Einzelakkus in der Leuchte sowie deren Kommunikation mit der Zentrale zu kontrollieren. Bei der Installation wird jeder Leuchte durch Auslösen ihrer Prüftaste eine Adresse in der Zentrale zugeteilt, sodass bei einer Störung sofort erkennbar ist, an welcher Rettungszeichenleuchte etc. der Fehler aufgetreten ist.
In überwachungspflichtigen Anlagen wie Notbeleuchtungen ist die Dokumentierung von Betriebszuständen und Störungen besonders wichtig. Dazu ist die Fernüberwachungszentrale mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet, welche die vorhandenen Protokolle an den angeschlossenen Rechner überträgt.
Eine solche Fernüberwachung von Einzelleuchten mit Notbeleuchtungen und Fluchtwegleuchten spart erheblichen Zeit- und Kontrollaufwand und erhält die Sicherheitsbeleuchtung immer in einem funktionssicheren Zustand.