Model: SECURA


Die SECURA ist eine hochwertige Notleuchte aus Polycarbonat in Schutzart IP66. Diese Leuchte ist für die Fluchtwegkennzeichnung und –Beleuchtung einsetzbar. Durch den Einsatz von unterschiedlichsten Hauben (Haube für Wegebeleuchtung, Tiefstrahlend oder klar mit Prismen für Flächenausleuchtung) kann diese Leuchte für die Ausleuchtung verschiedenen Räume und Fluchtwege, auch in den Industriehallen bis zu 13 Meter Höhe, eingesetzt werden. Für den Einsatz als Rettungszeichenleuchte liefern wir Ihnen ein Piktogramm Set zum aufkleben mit.
In Verbindung mit einem externen Versorgungsgerät, wie unsere Notstromversorgungsbox, kann diese Leuchte durch Ihre hohe Schutzart IP66 bedenkenlos im Außenbereich eingesetzt werden. Die Montage ist denkbar einfach, jede Notleuchte verfügt über eine Durchgangsverdrahtung für die elektrische Leitungen bis 2,5 mm² und einem abklappenden Reflektor.
Technisch ist diese Sicherheitsleuchte auf dem neuesten Stand der LED-Technik. Die SECURA kann man als Einzelbatterieleuchte mit bis zu 8 Stunden Notbetrieb-Laufzeit oder als Zentralbatterieleuchte erhalten. In der Einzelbatterieausführung können verschiedene Elektronikvarianten, unter anderem mit Autotest oder ohne, gewählt werden. Auf Wunsch kann diese Leuchte auch fernüberwacht werden, da optional bei einer Einzelbatterieleuchte eine DALI-Schnittstelle vorhanden ist. Für den Einsatz an einem Zentralbatteriesystem wie LPS 20-11 kann ein Adressbaustein wie z.B. der SELECTA Mischbetriebsbaustein eingebaut werden.

Produkteigenschaften

  • Model: SECURA
  • Sicherheitsleuchte: nach EN60598-2-22
  • Lichtstrom: von 90 bis 1400 Lumen
  • Gehäuse: Kunststoff (Polycarbonat)
    Farbe: Weiß
  • IP-Klasse: IP 66
  • Zentralbatterieleuchte: 220V
    Option: Mischbetriebsbaustein
  • Einzelbatterieleuchte: Notbetrieb: 1h, 3h oder 8h
    Optional mit DLI Fernüberwachung

Zubehör:

899700710 Zubehör für versenkten Einbau
BSK-S2 Schutzkorb für Wandmontage

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Die Sicherheitsleuchte immer da auch wenn man Sie nicht sieht

Um das Thema Sicherheitsleuchten ranken sich zahlreiche Irrtümer, Missverständnisse und Verwechslungen. Geschuldet ist dies der Unterteilung in Not- und Fluchtwegbeleuchtung, Antipanikbeleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung für Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung und Ersatzbeleuchtung. Bereits aus dieser Aufzählung wird deutlich, wie vielfältig die gesetzlichen Forderungen und andererseits auch Möglichkeiten der Beleuchtungstechnik zur Vermeidung von Gefahren sind.

Was ist eigentlich eine Sicherheitsleuchte?

Ohne den Leser verwirren zu wollen – auch die Sicherheitsleuchte ist nur ein Bestandteil der Sicherheitsbeleuchtung. Letztere dient dazu, in Gebäuden mit großen Menschenansammlungen das Verlassen im Gefahrenfall durch ausreichende Beleuchtung und durch Hinweise zur Orientierung zu ermöglichen. Fluchtwegleuchten, auch Piktogramme genannt, übernehmen dabei die Aufgabe der Orientierungshilfe auf dem günstigsten Fluchtweg. Sicherheitsleuchten hingegen spenden Licht, damit Arbeitsplätze bei plötzlichem Stromausfall noch ausreichend beleuchtet sind und die Fluchtwege gefahrlos begangen werden können.

Welche Forderungen werden an Sicherheitsleuchten gestellt?

Die Beschaffenheit und technische Ausstattung der Sicherheitsleuchte ist in der Arbeitsstättenrichtlinie ASR 7/4 gesetzlich geregelt.
Sicherheitsbeleuchtungen werden in Sport- und Versammlungsstätten, Produktionsanlagen und öffentlichen Gebäuden eingebaut. Ihr Grundprinzip besteht darin, dass sie im Katastrophenfall oder bei einem Stromausfall über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung eingespeist werden. Dies kann ein Einzelakku in der Sicherheitsleuchte sein oder eine Gruppen- oder Zentralbatterieanlage. In großen Anlagen werden Sicherheitsleuchten häufig auch über Generatoren als Ersatzstromversorgung betrieben.
Die Schaltung von Sicherheitsleuchten kann in Dauerschaltung oder in Bereitschaftsschaltung erfolgen. Dies richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten beispielsweise in fensterlosen Fluren.
Die Installation von Sicherheitsleuchten untergliedert sich in die Sicherheitsbeleuchtung für Rettungswege und in die Beleuchtung von Arbeitsplätzen mit besonderer Gefährdung. Auf Rettungswegen muss die Mindestbeleuchtungsstärke der insgesamt installierten Sicherheitsleuchten durchgängig mindestens 1 Lux in 0,2 Metern Höhe OKFF betragen. An besonders gefährdeten Arbeitsplätzen beträgt dieser Wert mindestens 15 Lux. Jede Sicherheitsleuchte muss die Notbeleuchtung mindestens eine Stunde lang aufrechterhalten. Ihre technisch bedingte Umschaltzeit bei Stromausfall darf auf Rettungswegen maximal 15 Sekunden, an gefährdeten Arbeitsplätzen maximal 0,5 Sekunden betragen.

Die Auswahl von Sicherheitsleuchten

In Produktionsbetrieben, die ohnehin technisch ausgestattet sind, ist die Installation von Sicherheitsleuchten meist völlig unproblematisch. Sie können als Einzelleuchten positioniert oder in ein Leuchtband integriert werden.
Anspruchsvoller ist die Situation, wenn die Sicherheitsleuchte in architektonisch hochwertig gestalteten Räumen erforderlich ist. Einzelleuchten würden häufig das Gesamtbild stören und bei der Installation von Designerleuchten wirken Sicherheitsleuchten deplatziert. Hier ist es möglich, diese Leuchten mit mehreren Leuchtmitteln auszustatten, von denen eines oder mehrere in Bereitschafts- oder Dauerschaltung eines Akkus oder der Ersatzstromversorgung geschaltet sind. Eine zweite Möglichkeit ist der Einbau eines Umschaltbausteins, der die Leuchte bei Netzausfall auf Ersatzstromversorgung umschaltet.