Model: LPS20-11


Die Vorteile im Überblick

  • einfache Inbetriebnahme (auf Knopfdruck)
  • bis zu 80 Leuchten in 4 Kreisen an 2 Schaltgruppen

  • Stromüberwachung oder Mischbetrieb möglich  

  • keine feuerfeste Verkabelung erforderlich

  • kein zentraler Batterieraum mit Entlüftung erforderlich  

  • hohe Betriebsbereitschaft und Funktionssicherheit 

  • 220V Ausgangsspannung, auch für längere Leitungswege und größere Verbraucher geeignet

  • 220V Ausgangsspannung, ermöglicht die Speisung und integration von Teilen der Allgemeinbeleuchtung aus der Notstromversorgung

  • einfache Wartung, nur ein Batterieblock keine Reihenschaltung von Batterieblöcken

  • Fernüberwachung über Intranet / Internet, bei Bedarf nachrüstbar

Das Low Power System LPS-2011 ist ein Brandabschnittbezogenes Zentralbatteriesystem mit der höchstmöglichen Funktionssicherheit. Massgeschneidert zur Versorgung von Leuchten mit langlebiegen LED, ist es eine kostengünstige Alternative zu großen, zentral angeordneten Notlicht-Systemen. Positioniert innerhalb des mit Notstrom zu versorgenden Brandabschitts, sparen  Sie die Brandabschnitt übergreifende, feuerfeste Verkabelung und einen zentralen Batterieraum.  Die Ausgangsspannung von 220V im Netz- und Notbetrieb erlaubt es, handelsübliche LED Leuchten in das Notlichtsystem einzubinden.  Die Funktion der angeschlossenen Leuchten wird überwacht : wahlweise durch Messung  der Verbraucherströme oder über adressierbare, in die Leuchten einzubauende Mischbetriebsbausteine. Der Mischbetriebsbaustein (SELECTA) erlauben es zudem, an einem Kreis sowohl Rettungszeichenleuchten in Dauerschaltung als auch Sicherheitsleuchten in Bereitschaft zu betreiben. Ein Netzwächter und ein Schalteingang erweitern die Möglichkeiten so das jede Leuchte entsprechend der örtlichen Anforderungen geschaltet werden kann. Als Spannungs-versorgung dient ein einzelner 12V Hochleistungsakku mit 10 Jahren Lebensdauer. Daduch wird die Überwachung, die Wartung und ein in der Zukunft erforderlicher Ersatz des Akkus einfach und kostengünstig. LPS-20-11  Low Power Systeme lassen sich über die Netzwerkverkabelung (TCP-IP) verbinden und über das Intranet oder das Internet komfortabel mit Hilfe des Browsers auf Ihrem Rechner überwachen. Die Software (CERES CONTROL) ist in der Netzwerkschnittstelle integriert. Alternativ ist auch die klassische Variante der Störungsanzeige über ein leitungsgebundenes Störmeldetableau verfügbar. 

Produkteigenschaften


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Umschaltweichen für Zentralbatteriesysteme aller Fabrikate

Umschaltweiche Zentralbatterie

TW500

Umschaltweiche für DL Kreise zum Einbau in Leuchten

  • Elektronisches DL Schaltmodul zum Betrieb von Leuchten
    mit Glühlampe oder elektronischem Vorschaltgerät
    in Anlagen mit zentraler AC/DC Versorgung
  • Steuereingang für schaltbares Dauerlicht
  • Eingang Netzüberwachung (bei Bedarf aktivierbar)
  • Kompakte Abmessungen
  • 3 Jahre Garantie auf die Elektronik

 

 

UE100

Umschaltweiche BS gesteuert für Einbau in Leuchten bis 120 W

  • Elektronisches Umschaltgerät zum Betrieb von Leuchten
    mit Glühlampe oder elektronischem Vorschaltgerät am
    Lichtnetz und Notbeleuchtungsnetz
  • Netztrennung durch zeitverzögerte Umschaltung
  • Notnetzeingang geeignet für AC und DC
  • Steckklemmen für Leitungen bis 1,5 mm²
  • Geringere Verlustleistung

 

 

Umschaltweiche UE-DIM für Zentralbatterie

UE-DIM

Umschaltweiche für Vorschaltgeräte mit Lichtstromregelung

  • Elektronisches Umschaltgerät zum Betrieb von Leuchten
  • Vorrangschaltung für das Notnetz
  • Umschaltung Netz / Not < 100 msec.
  • Schaltleistung mind. 250VA
  • Relais für kapazitive Lasten

 

 

Notlichtschaltgruppe für Zentralbatterie

UEP1000

Notlicht-Schaltgruppe für Unterverteilungen

  • Geeignet zum Schalten galvanisch getrennter Netze
  • Anschluss an DL Ausgang eines 220V Sicherheitslichtgerätes
  • 1 Ausgang für Rettungszeichenleuchten (RL) 500W
    (1000VA)
  • 1 Ausgang für Sicherheitsleuchten (SL) 500W (1000VA),
    schalt- und Dimmbar

 

 

 

Das Zentralbatterie-System die Lösung für eine große Anzahl von Notleuchten

In der Arbeitsstättenrichtlinie ist geregelt, dass vorbezeichnete Produktionsstätten, Fluchtwege, Notaufenthaltsräume und weitere Räumlichkeiten mit einer Notbeleuchtung und Fluchtwegbeleuchtung ausgestattet werden müssen. Das Gleiche gilt für Versammlungsstätten jeglicher Art und allen Räumlichkeiten, in denen sich große Menschenansammlungen gleichzeitig aufhalten.
Die entsprechenden Fluchtwegleuchten und Notleuchten müssen im Havariefall, wenn die Stromversorgung plötzlich unterbrochen wird, auf eine Notstromversorgung umschalten bzw. umgeschaltet werden, die über einen Akku oder ein Parallel- oder Notstromnetz sichergestellt wird. Parallel- oder Notstromnetze sind dabei eher die Ausnahme und fast immer wird die Akku-Versorgung favorisiert. In kleinen Notstromanlagen (Zentralbatterie) werden dazu vorzugsweise Einzelbatterieleuchten verwendet, die den Akku bereits enthalten, welcher über das bestehende Netz ständig nachgeladen wird. Im Havariefall übernimmt die integrierte Elektronik den Umschaltvorgang auf den Akkubetrieb. Ihre Anwendung bezieht sich vorwiegend auf die Rettungszeichenleuchten, denn eine Notbeleuchtung ist nicht in jeder Anlage erforderlich.
In großen Anlagen der Notbeleuchtung, wie sie vor allem in Industrieobjekten, Bürohochhäusern, großen Kultur- und Sportstätten etc. zum Einsatz kommen, lohnt sich der Einbau eines Systems mit Zentralbatterie. Von dieser aus werden alle Fluchwegleuchten, Notbeleuchtungen, Rettungszeichenleuchten usw. im Havariefall unterbrechungsfrei mit Strom versorgt.

Wie ist eine Zentralbatterieanlage aufgebaut?

Trotz dieser Bezeichnung bildet die zentrale Batterie nicht das Herzstück der Anlage. Selbstverständlich muss sie an eine Ladestation angeschlossen sein, die die ständige Nachladung des Akkus oder der Akkueinheit übernimmt und gleichzeitig den Ladezustand überwacht. Der Akku gibt eine Betriebsspannung von 230V AC/220V DC ab und versorgt damit alle angeschlossenen Rettungszeichenleuchten und Sicherheitsbeleuchtungen mit der gleichen Spannung wie im Normalbetrieb. Der Akku wird entsprechend der Größe der gesamten Anlage gewählt und kann durchaus eine Kapazität zwischen 5 und 1000 Amperestunden haben.
Die Zentrale jedoch bildet eine Schalteinheit, die den Umschaltprozess im Havariefall übernimmt. In ihr ist einerseits die Ladetechnik und Ladeüberwachung des Akkus installiert. Sie beinhaltet aber auch die elektronischen Anschlusseinheiten und Steuerteile, zu denen von jeder Fluchtwegleuchte und jeder Komponente der Sicherheitsbeleuchtung je ein Kabel geführt wird. Die integrierte elektronische Überwachung der Anlage sorgt dafür, dass alle angeschlossenen Fluchtwegleuchten etc. über diese Leitung überwacht werden. Das heißt, dass jede Leuchte einen programmierten Anschlusspunkt erhält, von dem aus die Leuchtensuche automatisch erfolgt und ein Fehler an der Leuchte sofort erkannt wird. Darüber hinaus ist mit diesen intelligenten Bausteinen ein Mischbetrieb  der Zentralbatterie möglich. Jede angeschlossene Leuchte kann somit im Dauerlicht, geschaltetem Dauerlicht oder in Bereitschaftsschaltung betrieben werden.

Zentrale mit Unterstationen

In besonders großen Gebäuden kann der Umfang der Notbeleuchtung durch eine Zentralbatterie durchaus so groß sein, dass es nicht effizient wäre, alle Verkabelungen von den Leuchten zum zentralen Notbeleuchtungsschrank zu führen. Oftmals wären damit auch die räumlichen Möglichkeiten der Installationstechnik überfordert, denn große Anlagen enthalten Hunderte von Rettungszeichenleuchten, Notlichtkomponenten und Sicherheitsbeleuchtungen. In einem solchen Fall werden dem zentralen Notbeleuchtungsschrank Unterstationen zwischengeschaltet. Meist werden sie entsprechend der Aufteilung der Brandabschnitte im Gebäude angeordnet und versorgen von ihrem Standort aus alle Fluchtwegleuchten etc. in diesem Abschnitt mit Notstrom im Havariefall. Entsprechend der Größe der Anlage der Sicherheitsbeleuchtung werden sie als Wandschrank oder Standschrank platziert.
Trotz aller intelligenten, elektronischen Bauteile der Selbstüberwachung macht auch vor diesen Zentralbatterieanlagen die Vorschrift der turnusgemäßen Wartung und Überprüfung keine Ausnahme. Diese aufwendige Prozedur beinhaltet vor allem die komplette Überprüfung der Ladetechnik in der Zentralbatterie sowie die Überprüfung jeder einzelnen, angeschlossenen Rettungszeichenleuchte und Sicherheitsbeleuchtung am Zentralschrank und vor Ort an der Leuchte.