Model: LPS260

Notbeleuchtung – So sicher wie nie zuvor!

Dezentral angeordnete, zentrale Notstromversorgung für höchste Sicherheit bei niedrigsten Kosten. 
Das neue Zentralbatteriesystem LPS-260  verbindet die einfache, preiswerte Installation von Einzelbatterieleuchten mit dem Komfort einer Zentralbatterieanlage.   Maßgeschneidert zur Versorgung von Leuchten mit langlebigen LEDs, ist es eine kostengünstige Alternative zu großen, zentral angeordneten Notlicht-Systemen. Durch die Anordnung des LPS260 innerhalb eines Brandabschnitts wird die Funktionssicherheit erhöht, da bei einem Netzausfall, einem Feuer oder – Im Besonderen - dem Ausfall einer Batterie, die Notbeleuchtung  aller anderen Brandabschnitte voll funktionsfähig bleibt.
  Ebenso sinken die Kosten, weil auf eine Brandabschnitt übergreifende, feuerfeste Verkabelung und einen zentralen Batterieraum verzichtet werden kann.  
Die Batterie, das Herzstück jeder Notlichtanlage besteht bei dem LPS 260  aus einem einzigen 12V Batterieblock mit hoher Kapazität. Das vereinfacht die Funktionskontrolle und die Wartung der Batterie erheblich.  Der wichtigste Aspekt ist aber, das durch den Verzicht auf die Reihenschaltung von mehreren Batterieblöcken verhindert wird, dass durch unterschiedliche Blockspannungen - die z.B. durch unterschiedliche Übergangswiderstände an den Verbindern und durch Fertigungstoleranzen der Batterieblöcke entstehen – die Lebensdauer der Batterie reduziert wird.   Das LPS bietet zusätzlich einen Touch-Monitor für die funktionale, smarte Bedienung, ein Ladeverfahren, das auch für neueste Batterietechnologie geeignet ist und die Möglichkeit Notstromanlagen mit dem LPS260 über Netzwerk oder Telekommunikation zur überwachen und zu steuern .       Mit den für den Betrieb mit dem LPS260 entwickelten Notleuchten erhalten Sie eine Notbeleuchtungssystem das allen Anforderungen hinsichtlich Montage, Bedienung, Lebensdauer und Kosten gerecht wird. 

   

Produkteigenschaften

  • Model: LPS260
  • Gehäuse: Stahlblech, chromatiert, Pulver beschichtet
    Maße (HxBxT): 896 x 426 x 218 mm
    Option: Brandschutzgehäuse F30
  • IP-Klasse: IP20
  • Montageart: Wandanbau / Einbaumodul
  • Zentralbatteriegerät: 230V / 50-60Hz
    Verbrauch (Ladung): max. 60VA
    Verbrauch (Dauerschaltung): max. 260W
    Ausgangsspannung: 230V AC/DC
    Verbraucherleistung: 4 x 65W
    Batterietyp: 12V Pb-Akku, ver
  • Verfügbar: LPS260 Für alle möglichen Varianten den Bestellcode-Konfigurator verwenden

Zubehör:

916510690: Brandschutzgehäuse F30 (1/3h Akku)
916510697: Brandschutzgehäuse F30 (8h Akku)
785990150: PB Akku, 10 Jahre, 12V 75Ah
785990140: PB Akku, 10 Jahre, 12V 140Ah
FMT-02: Fernmeldetableau mit optischer Anzeige
 

Bestellcode-Konfigurator

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Umschaltweichen für Zentralbatteriesysteme aller Fabrikate

Umschaltweiche Zentralbatterie

TW500

Umschaltweiche für DL Kreise zum Einbau in Leuchten

  • Elektronisches DL Schaltmodul zum Betrieb von Leuchten
    mit Glühlampe oder elektronischem Vorschaltgerät
    in Anlagen mit zentraler AC/DC Versorgung
  • Steuereingang für schaltbares Dauerlicht
  • Eingang Netzüberwachung (bei Bedarf aktivierbar)
  • Kompakte Abmessungen
  • 3 Jahre Garantie auf die Elektronik

 

 

UE100

Umschaltweiche BS gesteuert für Einbau in Leuchten bis 120 W

  • Elektronisches Umschaltgerät zum Betrieb von Leuchten
    mit Glühlampe oder elektronischem Vorschaltgerät am
    Lichtnetz und Notbeleuchtungsnetz
  • Netztrennung durch zeitverzögerte Umschaltung
  • Notnetzeingang geeignet für AC und DC
  • Steckklemmen für Leitungen bis 1,5 mm²
  • Geringere Verlustleistung

 

 

Umschaltweiche UE-DIM für Zentralbatterie

UE-DIM

Umschaltweiche für Vorschaltgeräte mit Lichtstromregelung

  • Elektronisches Umschaltgerät zum Betrieb von Leuchten
  • Vorrangschaltung für das Notnetz
  • Umschaltung Netz / Not < 100 msec.
  • Schaltleistung mind. 250VA
  • Relais für kapazitive Lasten

 

 

Notlichtschaltgruppe für Zentralbatterie

UEP1000

Notlicht-Schaltgruppe für Unterverteilungen

  • Geeignet zum Schalten galvanisch getrennter Netze
  • Anschluss an DL Ausgang eines 220V Sicherheitslichtgerätes
  • 1 Ausgang für Rettungszeichenleuchten (RL) 500W
    (1000VA)
  • 1 Ausgang für Sicherheitsleuchten (SL) 500W (1000VA),
    schalt- und Dimmbar

 

 

 

Das Zentralbatterie-System die Lösung für eine große Anzahl von Notleuchten

In der Arbeitsstättenrichtlinie ist geregelt, dass vorbezeichnete Produktionsstätten, Fluchtwege, Notaufenthaltsräume und weitere Räumlichkeiten mit einer Notbeleuchtung und Fluchtwegbeleuchtung ausgestattet werden müssen. Das Gleiche gilt für Versammlungsstätten jeglicher Art und allen Räumlichkeiten, in denen sich große Menschenansammlungen gleichzeitig aufhalten.
Die entsprechenden Fluchtwegleuchten und Notleuchten müssen im Havariefall, wenn die Stromversorgung plötzlich unterbrochen wird, auf eine Notstromversorgung umschalten bzw. umgeschaltet werden, die über einen Akku oder ein Parallel- oder Notstromnetz sichergestellt wird. Parallel- oder Notstromnetze sind dabei eher die Ausnahme und fast immer wird die Akku-Versorgung favorisiert. In kleinen Notstromanlagen (Zentralbatterie) werden dazu vorzugsweise Einzelbatterieleuchten verwendet, die den Akku bereits enthalten, welcher über das bestehende Netz ständig nachgeladen wird. Im Havariefall übernimmt die integrierte Elektronik den Umschaltvorgang auf den Akkubetrieb. Ihre Anwendung bezieht sich vorwiegend auf die Rettungszeichenleuchten, denn eine Notbeleuchtung ist nicht in jeder Anlage erforderlich.
In großen Anlagen der Notbeleuchtung, wie sie vor allem in Industrieobjekten, Bürohochhäusern, großen Kultur- und Sportstätten etc. zum Einsatz kommen, lohnt sich der Einbau eines Systems mit Zentralbatterie. Von dieser aus werden alle Fluchwegleuchten, Notbeleuchtungen, Rettungszeichenleuchten usw. im Havariefall unterbrechungsfrei mit Strom versorgt.

Wie ist eine Zentralbatterieanlage aufgebaut?

Trotz dieser Bezeichnung bildet die zentrale Batterie nicht das Herzstück der Anlage. Selbstverständlich muss sie an eine Ladestation angeschlossen sein, die die ständige Nachladung des Akkus oder der Akkueinheit übernimmt und gleichzeitig den Ladezustand überwacht. Der Akku gibt eine Betriebsspannung von 230V AC/220V DC ab und versorgt damit alle angeschlossenen Rettungszeichenleuchten und Sicherheitsbeleuchtungen mit der gleichen Spannung wie im Normalbetrieb. Der Akku wird entsprechend der Größe der gesamten Anlage gewählt und kann durchaus eine Kapazität zwischen 5 und 1000 Amperestunden haben.
Die Zentrale jedoch bildet eine Schalteinheit, die den Umschaltprozess im Havariefall übernimmt. In ihr ist einerseits die Ladetechnik und Ladeüberwachung des Akkus installiert. Sie beinhaltet aber auch die elektronischen Anschlusseinheiten und Steuerteile, zu denen von jeder Fluchtwegleuchte und jeder Komponente der Sicherheitsbeleuchtung je ein Kabel geführt wird. Die integrierte elektronische Überwachung der Anlage sorgt dafür, dass alle angeschlossenen Fluchtwegleuchten etc. über diese Leitung überwacht werden. Das heißt, dass jede Leuchte einen programmierten Anschlusspunkt erhält, von dem aus die Leuchtensuche automatisch erfolgt und ein Fehler an der Leuchte sofort erkannt wird. Darüber hinaus ist mit diesen intelligenten Bausteinen ein Mischbetrieb  der Zentralbatterie möglich. Jede angeschlossene Leuchte kann somit im Dauerlicht, geschaltetem Dauerlicht oder in Bereitschaftsschaltung betrieben werden.

Zentrale mit Unterstationen

In besonders großen Gebäuden kann der Umfang der Notbeleuchtung durch eine Zentralbatterie durchaus so groß sein, dass es nicht effizient wäre, alle Verkabelungen von den Leuchten zum zentralen Notbeleuchtungsschrank zu führen. Oftmals wären damit auch die räumlichen Möglichkeiten der Installationstechnik überfordert, denn große Anlagen enthalten Hunderte von Rettungszeichenleuchten, Notlichtkomponenten und Sicherheitsbeleuchtungen. In einem solchen Fall werden dem zentralen Notbeleuchtungsschrank Unterstationen zwischengeschaltet. Meist werden sie entsprechend der Aufteilung der Brandabschnitte im Gebäude angeordnet und versorgen von ihrem Standort aus alle Fluchtwegleuchten etc. in diesem Abschnitt mit Notstrom im Havariefall. Entsprechend der Größe der Anlage der Sicherheitsbeleuchtung werden sie als Wandschrank oder Standschrank platziert.
Trotz aller intelligenten, elektronischen Bauteile der Selbstüberwachung macht auch vor diesen Zentralbatterieanlagen die Vorschrift der turnusgemäßen Wartung und Überprüfung keine Ausnahme. Diese aufwendige Prozedur beinhaltet vor allem die komplette Überprüfung der Ladetechnik in der Zentralbatterie sowie die Überprüfung jeder einzelnen, angeschlossenen Rettungszeichenleuchte und Sicherheitsbeleuchtung am Zentralschrank und vor Ort an der Leuchte.